PSYCHIATRIE IN SACHSEN - DAS JAHR 1990

Psychosozialer Trägerverein Sachsen

Der Psychosoziale Trägerverein Dresden (PTV) wurde am 28. Juni 1990 von städtischen Mitarbeitern des Gesundheitswesens gegründet, die ihre fachliche Kompetenz nach dem begonnenen Umbau der kommunalen Strukturen (u.a. Auflösung der multiprofessionellen Nervenabteilungen an den Polikliniken) einbringen und Verantwortung übernehmen wollten. Zu der Atmosphäre bei der Vereinsgründung: »mit einem ernsten Anliegen, in der Form eher heiter und fast amüsiert beim Demokratiespielen und sicher von einer ansteckenden Euphorie getragen, etwas zu bewegen und der entscheidungsunwilligen oder -unfähigen Stadtverwaltung und unserer eigenen beruflichen Unsicherheit etwas entgegenzusetzen, von dem wir uns oft ungläubig staunend gegenseitig versicherten, das es funktioniert.« (aus: 20 Jahre Psychosozialer Trägerverein Sachsen e.V., S. 14)
In ersten Vereinsflyer hieß es zu den Motiven der Vereinsgründung, man habe sich zusammengeschlossen, um Projekte ins Leben zu rufen, die den Betroffenen Gemeinschaft und Geborgenheit bieten.

Der Verein wurde als Mitarbeiterverein gegründet, Vorsitzende war die Ärztin Vorname Forker. Als erstes Projekt übernahm der Verein ein ehemaliges Schwesternwohnheim, um ein betreutes Wohnen aufzubauen. Zunächst wurde auf ehrenamtlicher Basis gearbeitet, dann ABM-Stellen geschaffen.
Unterstützung bekam der Verein in seiner Gründungsphase u.a. durch Prof. Otto Bach (Uni-Klinik Dresden), aus der Partnerstadt Hamburg und vom DPWV.

Der Psychosoziale Trägerverein Sachsen e.V. mit Sitz in Dresden engagiert sich sachsenweit vorwiegend im Bereich der Gemeindepsychiatrie.
www.ptv-sachsen.de

Quellen
www.yumpu.com
https://docplayer.org


Altes Logo des „Psychosozialen Trägervereins Sachsen“

 

 

Neues Logo des „Psychosozialen Trägervereins Sachsen“

© Copyright 2020, Sächsisches Psychiatriemuseum